Hamburger
Symposium gegen Korruption:
Ehrbar und fair ? Wo
sind akzeptable Leitbilder ?
|
|
|
Hamburg, 30.10.03, ph Korruptionsprävention
und Ethikmanagement
in der Wirtschaft Die Wirtschaft ist von Korruptionsvorgängen
unmittelbar betroffen, ·
sei es im Verhältnis von Unternehmen zu Unternehmen, z.B. bei der
Auftragsvergabe ·
sei es im Verhältnis von Unternehmen zum öffentlichen Auftraggeber, z.B. im
Ausschreibungsverfahren. Als Straftatbestände kommen Untreue, Betrug,
Bestechung, Subventionsschwindel in Betracht. Die wirtschaftlichen Schäden
sind sehr beträchtlich. Sie werden in Milliardenhöhe geschätzt. Immer sind
lang wirkende Wettbewerbsverzerrungen die Folge.
Zur Prävention müssen im Unternehmen Strukturen
geschaffen werden, die Korruptionsabläufe entweder unmöglich machen oder
eine rasche Aufdeckung ermöglichen.
Ethikmanagement, Korruptionsbeauftragter, Ombudsmann
sind dafür Stichworte.
Mit der Schaffung spezieller Anlaufstellen
(Zeugenschutz!) für Hinweisgeber
kann eine wichtige effiziente Vorsorge gegen Korruptionsrisiken getroffen
werden. Hamburg hat in diesem Sinne bereits einen wichtigen
Schritt getan und unter Federführung von PRO HONORE e.V. im Juni 2003 die Vertrauensstelle
der Hamburger Wirtschaft gegen Korruption ins Leben gerufen.
Die Vertrauensstelle garantiert in einem anschließenden Ermittlungsverfahren die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden. Der
Schutz des Zeugen hat dabei immer Priorität. Korruptionsbekämpfung muss auf der Basis von Einsicht und Kontrolle erfolgen. Konsequentes Ethik-Management steht zur effizienten Prävention im Vordergrund. Es geht um das Erkennen wirtschaftsethischer Werte und die ständige Arbeit am Erreichen eines Wertemanagements als kostbares betriebliches Investment. Ausführliche Berichte zu dem Symposium unter den www-Seiten der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e.V., bitte hier klicken www.hamburger-wirtschaftsforum.de oder per e-mail info@hamburger-wirtschaftsforum.de
|
|